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Kategorien: Produktneuigkeiten news News vom 28.09.2008

FANUC Robotics GmbH - Heimlich den Weltrekord geknackt

FANUC Robotics stellt mit dem M-2000iA einen neuen Schwerlast-Roboter vor

Europapremiere für den neuen FANUC-Schwerlastroboter M-2000iA

Neuhausen  – Zur Euroblech in Hannover wird der neue Schwerlastroboter M-2000iA seine Europapremiere haben. FANUC Robotics stellt den Roboter in der Version mit 900 kg Traglast vor. Dabei hat der „große Bruder“ in Japan den Weltrekord für sechsachsige Knickarmroboter längst geknackt. Der Roboter ist bei FANUC in der Fertigung als M-2000iA/1200 im Einsatz. Die maximale Traglast dieser Version beträgt 1.350 kg.

Sein „Roll out“ hatte der neue Schwerlast-Roboter auf der IMTS in Chicago. Der M-2000iA wurde als 900 kg-Version vorgestellt. Auf der Demonstrationsfläche von der Größe eines Volleyballfeldes handhabte der Roboter das Fahrgestell eines Traktors. Während der M-2000iA/900 als flexible Vorrichtung diente, zeigten insgesamt zehn weitere FANUC-Roboter beispielhaft unterschiedliche Schweißeinsätze. Mit im Einsatz: das FANUC-eigene Visionsystem iRVision in 3D-Ausführung, das ja direkt in die Robotersteuerung R-30iA integriert ist. Mit von der Demonstrationspartie waren zwei Quad Arm-Systeme, je vier neue Arc Mate 100iC/6L-Roboter und vier Arc Mate 120iC/10L-Roboter. Zwei R-2000iB-Roboter durften assistieren.
 


Der neue FANUC Schwerlastroboter M-2000iA.
 

Video-Direktlink zur Produktneuheit.
 

Zur Euroblech wird der neue Roboter kurzfristig eingeflogen

Auch in Hannover soll der Schwerlast-Roboter ein bisschen die Muskeln spielen lassen. Was Reichweite und Greifhöhe betrifft, muss man sich an neuen Größen orientieren. Die Reichweite wird stark anwendungsabhängig sein. Misst man vom tiefsten Punkt, den der M-2000iA/900 in der Langarmversion erreichen kann, bis zur maximalen Streckung, kommt man auf einen maximalen senkrechten Hub von 6,2 m. Mit seiner Reichweite und seinem Tragvermögen kann der Roboter als flexible Vorrichtung mit großem Arbeitsbereich im Schwerlasthandling eingesetzt werden.

Um nicht nur schwere Lasten bewegen zu können, sondern auch ordentlich Speed und Drehmoment aufbauen zu können, wird der M-2000iA in den ersten drei Achsen von je zwei Motoren pro Achse angetrieben. Gut, wenn man, wie FANUC, die Antriebs- und Steuerungstechnik im Haus hat und optimal auf den Einsatz im Roboter abstimmen kann. Die 2-Motoren-Regelung  basiert auf der neuesten Steuerungstechnologie von FANUC und stellt unter Beweis, dass sich wichtige Eigenschaften nicht ausschließen müssen: Weiche Übergänge in den Bewegungen und für diese Roboterklasse eine exakte Positionierung, extrem hohe Traglast und optimale Dynamik.
 

Vom Marktbedarf abhängig gemacht

Den Bau eines Schwerlast-Roboters dieser Dimension hatte FANUC Robotics schon länger nicht mehr ausgeschlossen, aber vom Marktbedarf abhängig gemacht. Noch im vergangenen Jahr hatte sich Gerald Mies, Geschäftsführer der FANUC Robotics Deutschland GmbH, zurückhaltend geäußert, was die Marktchancen eines Roboters im Superschwergewicht betrifft: „Wenn der Markt jedoch einen solchen Roboter braucht und fordert, ist FANUC Robotics in der Lage, ein solches Gerät zu bauen.“ Schon damals freilich wusste der Geschäftsführer von FANUC Robotics Deutschland, dass im Unternehmen in Japan der M-2000iA für die eigene Fertigung zur Praxisreife entwickelt wurde.
Bislang war der M-900iA/700 der stärkste Roboter von FANUC. Anfang des Jahres zog das Unternehmen im Palettierbereich nach und stellte auch für diesen Anwendungsbereich einen 700 kg-Roboter vor. Mit beiden Robotertypen ist FANUC Robotics sehr stark in der Getränkeindustrie und in der Grobkeramischen Industrie, vorzugsweise in Ziegelwerken, vertreten. Die starken Roboter von FANUC haben dort das lagenweise Palettieren in neue Dimensionen der Flexibilität und der Wirtschaftlichkeit gebracht.
 

Neuentwicklung erfolgte aufgrund Eigenbedarfs 

Der Roboter M-2000iA ist aufgrund eines Bedarfs in der eigenen Produktion entwickelt worden. Zum Handhaben von gegossenen Maschinensockeln hatte man bislang in einer Bearbeitungszelle zwei M-900iA vor großen Werkzeugmaschinen so kombiniert, dass man entsprechend hohe Lasten handhaben konnte. Im Prinzip soll der M-2000iA Arbeiten von Hallenkränen übernehmen – bei sehr viel flexibleren, intelligenteren und vor allem mannlosen Einsatzmöglichkeiten. Prinzipiell kann der Schwerlastroboter Transporteinrichtungen einer Linie, wie Hubeinrichtungen oder Shuttles, ersetzen.
Während man bei FANUC Robotics in Amerika eher von Einsätzen in der Automobilindustrie ausgeht, sieht Gerald Mies in Deutschland eher einen Bedarf im Schwerlasthandling der allgemeinen Industrie. In Kombination mit dem Visionsystem iRVision und Software-Funktionen wie „Vision Shift“ eröffnen sich dem Anwender neue Möglichkeiten hinsichtlich Genauigkeit im Schwerlast-Handling bei gleichzeitig größtmöglicher Flexibilität.
 

Weitere Informationen:

FANUC Robotics Deutschland GmbH
Daniela Bäder
Bernhäuser Straße 36
D-73765 Neuhausen a. d. F.
Tel.: (+49) 07158/98730
Fax: (+49) 07158/9873100
E-Mail: BaederD@fanucrobotics.de
www.fanucrobotics.de

FANUC Robotics Deutschland GmbH

 

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